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WiDGeT

Die Initiative "Bildungs-WiDGeT" verknüpft die Themen

Wirtschaft

Digitalisierung

Gesundheit

Technologie

in "bildungseinrichtungsübergreifenden" Projekten.

Motivation für die Initiative

In unserer modernen von Technik geprägten Welt ist der sinnvolle Umgang mit digitalen Medien besonders wichtig. Wir leben in unserer Gesellschaft bereits auf höchsten technischen Standards, von denen auch Kinder nicht mehr ausgenommen werden können. Der Blick in die Zukunft zeigt, dass digitale Bildung in allen Berufsfeldern unerlässlich ist. Gefordert ist im Besonderen der medizinische Bereich. Die Qualität der Gesundheitsversorgung und Gesundheitstechnologie ist abhängig von einem hohen technischen Niveau und Fachpersonal mit bestmöglichen digitalen Kompetenzen. Ein kontinuierlicher, kompetenter, methodisch- didaktischer Lernprozess in den Bereichen der digitalen Bildung, Gesundheit und Wirtschaft, ist in der Schule daher von größter Bedeutung. Zudem sind Gesundheitskompetenz und Wirtschaftskompetenz wichtige Faktoren, um später richtige Entscheidungen zur eigenen Gesundheit und Lebensqualität treffen zu können.

Konzept von der Primarstufe bis zum Übergang in die Universität

Nachhaltigkeit, Wirtschaftskompetenz sowie digitale (digital literacy) und Gesundheitskompetenz (health literacy) als langfristig ausgelegte Gegenmittel verstehen, um dem Fachkräftemangel und den steigenden Gesundheitskosten entgegenzuwirken, so sehen es die beiden Initiatoren: Prof. Dr. David Lumenta von der Research Unit Digital Surgery an der MedUniGraz und Dir. Daniela Warter, Direktorin der Volksschule Gröbming. Gemeinsam entwickelten sie ein Konzept, wie Wirtschafts-, Digital-, und Gesundheitsbildung von der Primarstufe in Schulen bis zum Übertritt in die Universität aufbauend und erfolgreich stattfinden können.

Kurzbeschreibung 

Inhalte aus dem Gesundheitsbereich werden im Fokus der Digitalisierung altersadäquat aufbereitet. Die Sensibilisierung und das Aneignen eines Basiswissens in den Bereichen Wirtschafts-, Gesundheits- und Digitalkompetenz sowie Berufsorientierung und Technologie werden gefördert und im Schulalltag implementiert.  Die Schüler*innen aller beteiligten Institutionen kommen mit didaktischen und methodischen Interaktionen, selbstkonstruierter greifbarer erfahrbarer Lehr- und Lernhilfen in Berührung und werden zeitgemäß an die Vorteile der digitalen Technologien herangeführt. 

Was zeichnet die Initiative aus? 

Die enge Zusammenarbeit verschiedener Bildungseinrichtungen von der Primarstufe bis zur Universität sowie das Einbinden außerschulischer Institutionen stehen im Vordergrund. Kooperationen sind langfristig angelegt, beeinflussen den Schulalltag und somit die Schulentwicklung aller beteiligten Einrichtungen auf breitem Horizont. Das "Mit-und Voneinander Lernen" prägt die einzelnen Projektaktivitäten.

Benefit

WiDGeT führt zu einem ausgeglichenen Bildungsprogramm, das die Kinder befähigt ihre Kompetenzpotenziale auszuschöpfen und als Werkzeuge zu nutzen, um selbstgesteuertes Lernen, praktisches Denkvermögen sowie ein positives Leistungsverständnis zu entwickeln. Durch viel Platz für eigenverantwortliches Lernen und Kreativität erleben die SchülerInnen dass "Sich- Anstrengen" positive Effekte und Wohlbefinden auslösen.

  • Kinder und Jugendliche werden befähigt, die Notwendigkeit des Zusammenwirkens zwischen Wirtschaft, Gesundheit und Digitalisierung zu sehen. 
  • Allen Kindern, unabhängig von Geschlecht oder Herkunft, wird die Möglichkeit geboten, sich mit höchsten technischen Standards zu befassen. Technik, digitale Kompetenzen und vor allem das Programmieren wird als Chance für einen zukunftsorientierten Bildungsweg angeboten. 
  • Ein breites Wissens- und Wirkungsmanagements im Bereich Wirtschaftskompetenz, Gesundheitsbildung und digitale Bildung von der Primarstufe bis zum Übertritt zur Universität wird aufgebaut. 
  • Langlebige Kooperationen mit medizinischen Einrichtungen und verschiedenen Schultypen sowie Betrieben wird gefördert.
  • Der Aufbau einer kompetenzorientierten schulärztlichen Betreuung über den gesamten Pflichtschulbereich wird forciert.  


 Kompetenzorientierte schulärztliche Versorgung bedeutet:

  • Die Schulärzte werden aktiv in die Unterrichtsaktivitäten eingebunden. Kompetente schulärztliche Beratung findet auf Eltern-, SchülerInnen-, und LehrerInnenebene statt. Über eine eigene Schularzt-E-Mail-Adresse können Eltern, SchülerInnen und LehrerInnen die Beratung des Schularztteams in Anspruch nehmen.

Partnereinrichtungen

"Bildungseinrichtungsübergreifendes" Arbeiten

„Unsere Schulen legen den Grundstein für eine gut durchdachte und organisierte Gesundheitsbildung und wecken das Interesse für Medizin und Wissenschaft im Zeitalter der Digitalisierung.“ Die Initiative WiDGeT bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit in „bildungseinrichtungsübergreifenden“ Projekten das Zusammenwirken zwischen Wirtschaft, Gesundheit und Digitalisierung zu verstehen. Gemeinsame Projektinhalte werden, unter Berücksichtigung der Schnittstellen der verschiedenen Schultypen-Lehrpläne, herausgearbeitet. Alle beteiligten SchülerInnen lernen altersadäquat und spielerisch eigene Fähigkeiten beim Programmieren, den Umgang mit 3D-Druckern und den Einsatz von Robotern.

Handelsakademie & Handelsschule Liezen
Handelsakademie Mürzzuschlag
Handelsakademie Mürzzuschlag
Volksschule Gröbming
Logo

Heimische Betriebe

Zusammenarbeit in durchgeführten Projekten: 

  • Druckerei Wallig
  • Apotheke Gröbming
  • E-Werk Gröbming
  • PVA Gröbming
  • Ennstal Milch
Zusammenarbeit in bestehenden Projekten:

  • PVA Gröbming
  • Bauernladen Gröbming

Praxisbeispiele

Learning business by doing business“
Junior Achievement Worldwide Programme

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Junior Mini Company

Die Junior Company Mini ist eine altersgerechte Variante für Volksschulen, um die Themen Berufsorientierung, Unternehmensgründung und Wirtschaftsbildung aufzugreifen. Die Schüler:innen schlüpfen in die Rolle eines Unternehmers oder Unternehmerin. Gemeinsam designen, produzieren und vermarkten die Kinder ein "eigenes" Produkt Dabei ist es wichtig sich mit den eigenen Stärken und Talenten zu beschäftigen, um im Team die Aufgaben bestmöglich zu verteilen.
Unterstützung erhalten unsere Kinder von Schüler:innen, der Junior Company des BG Stainachs. Die Jugendlichen, die zeitgleich ihr Unternehmen aufbauen, tauschen sich mit unseren Schüler:innen aus und begleiten sie in den einzelnen Prozessen zur ihrer eigenen Unternehmungsgründung. 

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"WiDGeT-Days"

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"WiDGeT-Days " sind Präsentationstage, an denen verschiedene Aktivitäten und Inhalte zur Bildungsinitiative präsentiert werden. Unsere Unterstützer und Partner nehmen an den WiDGeT-Days teil. 

Klimafreundlicher Operationssaal



SchülerInnen verwirklichten ihre eigenen Ideen zur technischen und digitalen Umsetzung eines „klimafreundlichen Operationssaals“ anhand selbst erstellter Modelle. Bevor konstruiert oder programmiert werden konnte, fanden im Laufe des Schuljahres verschiedene schulische und außerschulische Workshops, zu den Themen Erneuerbare Energie, Digitale Bildung, Gesundheitsbildung und Coding für die Kinder, statt. Die Projektarbeit wurde großartig von MakeBlock Education und dem heimischen Energieversorger E-Werk Gröbming unterstützt.

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Projektdauer: Ein gesamtes Schuljahr

Prothesenentwicklung im Zeitalter der Digitalisierung

Video: Start Aktivitäten zum Projekt!


Die Projektarbeit einer „robotergesteuerten Handprothese“ startete mit einem Lehrausflug ins Rehabilitationszentrum PVA Gröbming, Interviews mit einem Handprothesenträger und Aktivitäten im Handlabor. An der VS Gröbming arbeiteten zum Projekteinstieg Assoz. Prof. Dr. med David Lumenta und Studierende der MedUniGraz, SchülerInnen der HAK Liezen und die Kinder der Volksschule Gröbming gemeinsam in Workshops, wo die Kinder virtuell die menschliche Hand kennenlernten und mit einfachsten Hilfsmitteln eine Greifhand selbst bastelten. Ärzte und Medizintechniker begleiten nach wie vor die Kinder  und werden sie beim Umsetzen ihrer kreativen Ideen unterstützen. Prothesen werden weiterhin gebaut, entwickelt und programmiert.

Dauer des Projekts 1-2 Schuljahre

Junior Company

Gemeinsam „Wirtschaft lernen“, gemeinsam „Problemlösungs-Strategien“ entwickeln! Das ist das Motto in der Kooperation mit der „Junior Company“ der HAK Liezen.  An einer eigenen „Logobox-Kreation“, der besonderen Art, arbeitet die Junior Company der HAK-Liezen, nach dem Vorbild von Thomas und Michael Leitgeb (PH-Burgenland). Die "WiDGeT-Edition" wird nach eigenen Ideen entwickelt. Wirtschaft, Digitalisierung, Gesundheit und Technik werden in Lernspielen zusammengebracht. Unterstützung für die Spielentwicklung erhält das HAK-Team von den Kindern der VS Gröbming. Gemeinsam werden die Prototypen erprobt, um Spielanleitungen in E-Book Format zu gestalten. Die VS Kinder werden das Begleit-E-Book mit Video-Anleitungen gestalten. Die SchülerInnen beider Schultypen sind in die Produktgestaltung und Produktentwicklung involviert. Die Box soll künftig an Volksschulen verkauft werden. Im Juni wird die Sonderedition der "Logobox" in unserer Partnerschule in Dänemark präsentiert. Die Spiele wurden passend zur Bildungsinitiative "Bildungs-WiDGeT", einer Initiative der VS Gröbming und der MedUni Graz, kreiert.

Dauer des Projekts: 1-2 Schuljahre. 

Unterstützende Institutionen/Firmen

Unterstützung in jeder Form

Eine enge Kooperation, gemeinsame Workshop-Arbeiten und Unterstützung mit unsere Partnerinstitutionen, ist unser Leitsatz. Ziel ist es, eine langlebige enge Zusammenarbeit verschiedener Bildungseinrichtungen, regionaler Anbieter und Technologiefirmen von der Primarstufe bis zur Universität zu verwirklichen. Wir haben hier einen Grundstein gelegt, begrüßen gerne auch andere Einrichtungen, wenn sie das mitumsetzen wollen und freuen uns, über jede weitere Hilfe, die uns diesem Ziel näherbringt. Unterstützung in jeder Form bringt uns gemeinsam weiter und erhöht den Benefit aller beteiligten Institutionen.

makeblock-education
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Volksschule Gröbming

Kontakt

Dir. Daniela Warter, Direktorin der VS Gröbming

daniela.warter@volksschule-groebming.at


Prof. David Lumenta von der Research Unit Digital Surgery an der MedUniGraz

david.lumenta@medunigraz.at 


Die Finanzierung des Pilotprojektes konnte bislang durch eine Kombination aus Drittmitteln erreicht werden. Ziel ist es, eine langlebige enge Zusammenarbeit verschiedener Bildungseinrichtungen, regionaler Anbieter und Technologiefirmen von der Primarstufe bis zur Universität zu erwirken. Wir haben hier einen Grundstein gesetzt, unterstützen gerne andere Einrichtungen, wenn sie das mitumsetzen wollen und freuen uns über jede weitere Hilfe, die uns diesem Ziel näherbringt. 

Wir bieten zusätzlich zur Beratung auch eine inhaltliche Projektaufbereitung, Begleitung sowie Workshops an. Dies ist jedoch, je nach ExpertInnen-Einsatz mit Kosten verbunden.

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